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8 Gründe, warum Hunde einen Wintermantel brauchen

Du möchtest deinen Hund eigentlich nicht vermenschlichen und bist der Meinung, dass ein Hund Hund sein darf? Aber dennoch fragst du dich, ob dein Hund in der kalten Jahreszeit einen Wintermatel braucht? Dann geht es dir wie vielen anderen Hundehaltern.

Hier gebe ich dir eine Checkliste mit acht Punkten an die Hand, mit denen du diese Frage beantworten kannst:

Wann benötigt ein Hund einen Wintermantel?

Die acht wichtigsten Gründe, warum ein Hund einen Wintermantel braucht:

  1. Größe und Körperbau des Hundes
  2. Fellbeschaffenheit des Hundes
  3. Alter des Hundes
  4. Gesundheitszustand des Hundes
  5. Nicht akklimatisierte Hunde
  6. Frisch geschorene Hunde
  7. Dauer des Aufenthalts in der Kälte
  8. Stärke des Frosts und des Winds

Größe und Körperbau des Hundes

Kleine Hunde mit geringem Körpervolumen kühlen viel schneller aus. Der Unterschied von geheizten Innenräumen nach draußen kann bereits bei Plusgraden im einstelligen Bereich für den Hund zu groß sein, so dass er friert.

Fellbeschaffenheit des Hundes

Es gibt viele Hunderassen mit wenig oder ohne wärmende Unterwolle, was auf den Ursprung ihrer Abstammung zurückzuführen ist. Beispiele sind Bishons, Dalmatiner, Havaneser, Malteser, Pinscher, Pudel, Yorkshire und andere Terrierarten sowie alle Windhundarten.

Alter des Hundes

Auch Hunde haben im Alter einen erhöhten Wärmebedarf. Mögliche Ursachen sind Abnahme des Fetts in der Unterhaut sowie Rückbildung der Muskulatur und eine schlechtere Durchblutung. Hinzu kommt dass Hundesenioren sich altersbedingt nicht mehr so schnell bewegen.

Gesundheitszustand des Hundes

Hunde mit bestimmten Gesundheitsproblemen benötigen mehr Wärme. Hier kommen die verschiedensten Krankheiten in Frage, wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion, Leishmaniose oder auch ein geschwächtes Immunsystem.

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Nicht akklimatisierte Hunde

Hunde, die erst vor kurzem aus einer wärmeren Klimaregion kommen, wie beispielsweise Tierschutzhunde aus dem Süden, müssen sich zunächst an die neuen Temperaturen gewöhnen. Aber auch hier gilt, dass Hunde, die ohne Unterwolle sich daher nur bedingt an Minusgrade gewöhnen.

Frisch geschorene Hunde

Ein frisch geschorener Hund wird vor allem in der kalten Jahreszeit, je nach Rasse und Haarwuchs, zunächst auch einmal einen Temperaturunterschied wahrnehmen. Im Sommer mag dies ein Vorteil sein. Im Winter ist abzuwägen, ob eine Schur sinnvoll ist, oder nur auf Pfoten und Beine begrenzt wird.

Dauer des Aufenthalts in der Kälte

Nicht alle Hunde benötigen einen Schutz im Winter, aber dennoch könnte es angebracht sein, einen wärmenden Mantel zu besitzen, falls doch ein längerer Aufenthalt im Freien geplant ist.

Stärke des Frosts und des Winds

Solltet ihr eine Arktisexpedition mit eurem Hund planen, empfiehlt es sich natürlich auch etwas gegen Wind und eisige Kälte einzupacken:) Solche Bedingungen sind bei uns wohl eher die Ausnahme. Aber dennoch: Wenn an einem sehr kalten Wintertag bei uns eisiger Wind dazu kommt, kann es selbst robusten Hunden unter ihrem Pelzmantel kalt werden.

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