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Was ist in den ersten Tagen mit dem neuen Hund wichtig?

Wie sehen die ersten Tage mit deinem neuen Hund aus?

Ist dein neuer Hund in seinem Foreverhome angekommen, ist es erstmal wichtig, dass soweit möglich zuhause Ruhe einkehrt. Denn dein neues Familienmitglied braucht erstmal Zeit, um dich, eventuelle weitere Familienmitglieder und die Strukturen im neuen Zuhause kennen zu lernen. Idealerweise passiert dies ohne viele Besucher im neuen Zuhause und auch ohne Termine außer Haus, außer ihr zum Tierarzt. Diese ersten Tage solltest du auch nutzen, um alle wichtigen organisatorischen Dinge zu erledigen. Dieser Artikel soll dir bei der Planung helfen.

Welche Dinge sind am Anfang wichtig?

Die erste Zeit mit deinem neuen Familienmitglied möchtest du besonders schön gestalten? Dann ist es sehr hilfreich, gut vorbereitet zu sein. Denn du musst damit rechnen, dass die ersten Nächte kurz sind, besonders bei Welpen und Hunden, die erst lernen müssen, wo sie ihre Geschäfte verrichten sollen.  Vielleicht rollt man einen Teppich vorher lieber zusammen. Ideal ist, wenn man sich Urlaub nehmen kann, um sich am Anfanguch mal Zeit hat sich bei Bedarf tagsüber etwas Schlaf zu gönnen. Dann ist man auch entspannt genung für weitere Überraschungen, die der neue Hund eventuell mitbringt. Wichtig sind neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch das Erlernen der Abläufe im neuen Zuhause. So lernt er von Anfang an die Strukturen und die Erwarten, die er erfüllen soll, kennen. Die Erziehung deines Hundes beginnt also am ersten Tag. Daneben gibt es für dich auch noch ein paar Formalitäten zu erledigen.

Welche Formalitäten sind notwendig?

Ganz wichtig ist die Anmeldung beim Haustierregister Tasso, beziehungsweise die Ummeldung, falls dein Hund von einem Tierschutzverein vermittelt wurde.  Sehr wichtig ist die Meldung deines neuen Hundes bei der Haftpflichtversicherung. Eine Tierhalterhaftpflicht ist ein absolutes Muss, denn Hunde sind im Gegensatz zu Katzen nicht über deine Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Verursacht dein Hund einen Schaden, haftest du als Halter persönlich. Die Versicherungsbeiträge liegen je nach Versicherung zwischen 60 und 100 Euro pro Jahr. Hast du bereits eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen, dann musst du deinen neuen Hund dennoch anmelden, damit die Versicherung auch für ihn gilt. Der Aufpreis für einen Zweithund ist meist geringer. Weiterhin muss dein Hund bei der Steuerverwaltung für die Abgabe der Hundesteuer gemeldet werden. Überlegenswert ist eine Tierkrankenversicherung. Da bei jüngeren Tieren ohne Vorerkrankung die Beiträge günstiger sind, kann sich solch eine Versicherung durchaus lohnen.

Was ist sonst noch wichtig?

Du solltest dich auf jeden Fall schon vorab nach einem guten Tierarzt oder einer Tierklinik umhören und wissen, wie du im Notfall mit deinem Hund schnell dort hinkommst, oder wo du medizinische Hilfe bekommen kannst. Die Telefonnummer der Tierrettung solltest du genau wie die Telefonnummern von Tierarzt und Tierklinik im Handy gespeichert haben. Auch du kannst mal krank werden, dann brauchst du eine kurzfristige Betreuungsmöglichkeit für deinen Hund. Solltest du mal etwas ohne Hund unternehmen wollen, empfiehlt es sich, sich frühzeitig um einen vertrauenswürdigen Hundesitter zu kümmern. Goldwert sind natürlich auch Empfehlungen für eine gute Hundeschule oder einen guten Hundetrainer. Erste Grundlagen kannst du dir mit Hilfe von Youtube-Videos und guten Büchern verschaffen. Hier verlinke ich ein kostenloses Video, wie man seinem Hund die ersten Grundlagen selbst beibringen kann. Abschließend folgen meine Buchempfehlungen für die besten Hundebücher, die es sich wirklich zu lesen lohnt.

Infobox

Das Wichtigste für dich und deinen Hund

  •  Anmeldung bei Tasso bzw. Ummeldung, falls bereits gemeldet
  • Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen bzw. weiteren Hund dort melden
  • Hundesteueranmeldung
  • ggfs. Tierkrankenversicherung

 

Auch wichtig

  • Tierarzt bzw. Tierklinik suchen bzw. wissen, wo für den Notfall
  • Notfallnummern speichern
  • Hundesitter bzw. Betreuung, falls man selbst kurzfristig verhindert ist
  • ggfs. sich nach Hundeschule bzw. Hundetrainer erkundigen

 

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