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Braucht mein Hund einen Artgenossen zum Glücklichsein?

Braucht mein Hund einen Artgenossen zum Glücklichsein?

Sind zwei Hunde glücklicher als einer?

Warum hält man eher zwei Katzen als zwei Hunde?

Was sich bei der Haltung von kleinen Heimtieren und auch bei Wohnungskatzen endlich herumgesprochen hat, ist bei Hunden immer noch eher die Ausnahme: die Haltung von zwei Tieren. Wäre es nicht auch für den Hund schöner einen gleichsprachigen Lebensgefährten zu haben? Diese Frage stelle ich mir immer wieder, seit Caius vor etwas über einem Jahr bei uns eingezogen ist.

Sind Hunde zu zweit glücklicher als alleine?

Das hängt von mehreren Faktoren, wie Rasse, Charakter oder der Sozialisierung des Hundes, ab. Bestimmte Rassen wie Cavalier Spaniels begegnen einem daher auch eher im Doppelpack. Dagegen ist ein Akita eher ein Einzelhund. Durch sehr verschiedene charakterliche Ausprägungen  gibt es bei diesen rassetypischen Einteilungen jedoch große Unterschiede. Einen noch größeren Einfluss jedoch hat die Sozialisierungphase, die lange über das Welpenalter hinausgehen kann. Hat der Hund lange in reiner Hundegesellschaft gelebt, wie bei es oft bei Straßenhunden der Fall ist, und war auf diese angewiesen, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später sein Bedürfnis nach Sozialkontakten mit Artgenossen größer. Aber nicht zwangsläufig braucht jeder ehemalige Tierschutzhund einen Artgenossen. Da spielen alle oben genannten Faktoren eine wichtige Rolle.

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Welche Aufgaben hat ein Hunderudel?

Wie organisieren Hunde ihr Leben ohne den Menschen? Die Berichte aus den Beobachtungen von wildlebenden und verwilderten Hunden geben Aufschluss die Interaktionen von Hunden untereinander und über das soziale Wesen, das ein Hund ist. Zur Zusammenfassung und Einschätzung, wie dieses Wissen die Entscheidung „Zweithund“ beeinflusst, gibt es hier. Die Vor- und Nachteile der Mehrhundehaltung aus Halterperspektive:

Was spricht für einen zweiten Hund?

  • Spielkamerad & Sozialpartner
  • Zwei Hunde sind weniger allein & haben mehr Beschäftigung
  • Ein unsicherer Hund gewinnt im Team mehr Sicherheit
  • Mehr Bewegung und doppelter Spaß
  • Ein weiterer geretteter (Tierschutz-) Hund

Was spricht gegen einen zweiten Hund?

  • Zeitaufwand: für Putzen, Fellpflege, evtl. zusätzliche Tierarztbesuche
  • Kosten für Futter, Tierarzt & ggfs. Medikamente
  • Mögliche Probleme mit Ersthund
  • Erziehung eines zweiten Hundes
  • Urlaub bzw. Urlaubsbetreuung

Welche Argumente wiegen schwerer?

Die Zahl der Argumente auf beiden Seiten ist zwar gleich, aber welche sind ausschlaggebend? Das ist wohl immer eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich und seinen Hund selbst treffen muss. Nach diesen Überlegungen sprechen für mich die wichtigeren Gründe eher für einen Zweithund. Insbesondere wegen Caius Charakter und als Angsthund könnte ihm ein zweiter Hund mehr Sicherheit verleihen. Die Beobachtungen in der Hundegruppe scheinen dies zu bestätigen.

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